Image Metrics “Emily” macht Schauspieler überflüssig

Die Firma “Image Metrics”, welche hauptsächlich Gesichtsanimationen für Videospiele, aber auch für Filme liefert, hat mit dem Projekt “Emily” einen großen Fortschritt in der Animation erzielt.

Erstmals seit “Jurassic Parc” (1993 von Steven Spielberg) wurden neue Maßstäbe im Bereich der Spezialeffekte und Computertechnologie gesetzt. Die computeranimierten Dinosaurier wirkten “echt”.
Ein weiterer Maßstab war der Animationsfilm “Toystory” von Pixar.
Seit dem werden gefährliche oder aufwendige Szenen immr mehr von der Computertechnologie ersetzt.

Doch wie schon in der Kunst, ist es der menschliche Körper, der die wirkliche Herausforderung ist. Gerade das Gesicht, mit ihren Details und unzähligen Mimiken, welches immer “runder” wurde (man erinnere sich an die quadratisch, eckige Lara Croft), hat mit der neuen technologie von Image Metrics ein “neues Gesicht” bekommen.

In der Demo von Image Metrics wird dies vorgestellt, und ob man es glaubt oder nicht:

Emily, welches das Projekt vorstellt, ist selbst das Projekt. Emily ist nicht echt, sie ist eine computeranimierte Person:

Wenn man dies sieht, schlagen die Herzen der Videogamer höher.

Ein Videospiel, was real, wie die Wirklichkeit aussieht.

Auch für den Filmbereich hat dies ein enormen Vorteil:

Aufwändige Stunts können so ganz einfach abgelöst werden (wer Stuntman werden will: Überlegt euch was anderes, wird ein schwieriger Markt!!!).

Doch hier stellt sich dann die Frage, ob für einfache Szenen ein “echter Mensch” dann doch nicht kostengünstiger und weniger aufwändig ist.

Ich denke nicht, dass dadurch Schauspieler arbeitslos werden. Doch das schöne ist: Alte berühmte Schauspieler können so wieder zum Leben erweckt werden: Wie wäre es mit einem Film, in der Angelina Jolie und James Dean die Hauptrollen spielen? Oder Romy Schneider mit Till Schweiger?

Man darf gespannt sein, was noch so auf uns zukommt.

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