Handys schaden der Dramaturgie

Drehbuchautoren haben es wirklich nicht einfach. Neben dem undankbaren Job müssen sich die Autoren nun einer weiteren Hürde stellen: Dem Handy!

Das Handy gehört inzwischen zu der Standardausrüstung in der zivilisierten Welt. Ohne Handy unterwegs? Undenkbar!
Für ein spannendes Drehbuch wird dies schwierig. Ausweichmethoden wie kein Netz im verlorenem Wald würden die Story schwach erscheinen lassen. Oder auch romantische Liebesbriefe, die mit der Stimme im Off gelesen werden, scheinen realitätsfremd. Ne’ SMS tuts auch!
Genauso wie bei einer Übergabe an einem bestimmten Treffpunkt zu einer bestimmten Zeit. Dies konnte vor nicht allzulanger Zeit spanned hinausgezögert werden, da der entscheidende Protagonist erst nicht erscheint! Mit Handy wird das schon schwieriger. Solche Beispiele scheinen endlos zu gehen.

Und mit dieser Problematik setzt sich dieses lustige Video anhand von Beispielen bekannter Filme auseinander:

Durch den Mobilfunk leidet förmlich das Drehbuch. Wird deshalb immer mehr auf den Historienfilm zurückgegriffen? Gerade auch dieses Jahr in Deutschland kamen Filme wie Der Baader Meinhof Komplex, Krabat, Nordwand, Anonyma und Buddenbrooks (Dezember 2008) raus.

Es wird immer mehr auf ältere Bücher für eine Adaption zurückgegriffen. Neue gute Drehbücher aus der heutigen Zeit zu formen muss erst noch gelernt werden. Und solange dies noch gelernt wird, wird der deutsche Film viel alten Stoff verfilmen. Momentan kann er es sich auch leisten, denn der deutsche Filmmarkt ist wieder schön am aufblühen.

Und deshalb: Wer schon die Handy Flatrate hat, soll sich noch die Kinoflatrate holen!

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